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Mandantenbrief
Oktober 2014

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Steuertermine

10.10. Umsatzsteuer
Lohnsteuer
Kirchensteuer zur Lohnsteuer
Die dreitägige Zahlungsschonfrist endet am 13.10. für den Eingang der Zahlung. Diese Frist gilt nicht für die Barzahlung und die Zahlung per Scheck.

Zahlungen per Scheck gelten erst drei Tage nach Eingang des Schecks bei der Finanzbehörde (Gewerbesteuer und Grundsteuer: bei der Gemeinde- oder Stadtkasse) als rechtzeitig geleistet. Um Säumniszuschläge zu vermeiden, muss der Scheck spätestens drei Tage vor dem Fälligkeitstag vorliegen.

Alle Angaben ohne Gewähr

Vorschau auf die Steuertermine November 2014:

10.11. Umsatzsteuer
Lohnsteuer
Kirchensteuer zur Lohnsteuer
Die dreitägige Zahlungsschonfrist endet am 13.11. für den Eingang der Zahlung. Diese Frist gilt nicht für die Barzahlung und die Zahlung per Scheck.
17.11. Gewerbesteuer
Grundsteuer
Die dreitägige Zahlungsschonfrist endet am 20.11. für den Eingang der Zahlung. Diese Frist gilt nicht für die Barzahlung und die Zahlung per Scheck.

Zahlungen per Scheck gelten erst drei Tage nach Eingang des Schecks bei der Finanzbehörde (Gewerbesteuer und Grundsteuer: bei der Gemeinde- oder Stadtkasse) als rechtzeitig geleistet. Um Säumniszuschläge zu vermeiden, muss der Scheck spätestens drei Tage vor dem Fälligkeitstag vorliegen.

Alle Angaben ohne Gewähr

Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge Oktober 2014:

Die Beiträge sind in voraussichtlicher Höhe der Beitragsschuld spätestens am drittletzten Bankenarbeitstag eines Monats fällig. Für Oktober ergibt sich demnach als Fälligkeitstermin der 29.10.2014.

Hinweis: Der 31.10.2014 (Reformationstag) ist Feiertag in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für Kassen mit Sitz in diesen Bundesländern gilt der 28.10.2014.



Inhalt:

  1. Für alle Steuerpflichtigen: Abgeltungssteuersatz auch bei Krediten unter nahestehenden Personen!
  2. Für alle Steuerpflichtigen: Edward Snowden lässt grüßen – Zur Datensicherheit bei der elektronischen Steuererklärung
  3. Für alle Steuerpflichtigen: Steuerliche Berücksichtigung des Selbstbehalts bei der Krankenversicherung
  4. Für Vermieter: Strafverteidigungskosten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung
  5. Für Reisende: Kosten für einen Reisepass als Werbungskosten absetzbar
  6. Für Arbeitnehmer: Werbungskostenabzug für die Kosten einer Falschbetankung
  7. Für Unternehmer: Investitionsabzugsbetrag zur Minderung des Betriebsprüfungsergebnisses
  8. Für (ehemalige) Vermieter: Abzug der Vorfälligkeitsentschädigung als Werbungskosten

1. Für alle Steuerpflichtigen: Abgeltungssteuersatz auch bei Krediten unter nahestehenden Personen!

Wir berichteten schon mehrfach über die gesetzliche Regelung, wonach für die seit 2009 geltende Abgeltungssteuer ein Ausnahmetatbestand geschaffen wurde. Danach soll die Abgeltungssteuer immer dann keine Anwendung finden, wenn der Gläubiger und der Schuldner von Zinsen (also von Kapitalerträgen) einander nahestehende Personen sind und der Schuldner zudem die Zinszahlung steuerlich als Betriebsausgaben oder Werbungskosten absetzen kann.

Das Problem an dieser Regelung: Zum einen hängt die Frage, wie der Gläubiger die Zinseinnahmen zu versteuern hat, davon ab, wie der Schuldner das hingegebene Darlehen nutzt. Insoweit ist es schon etwas komisch und für das Einkommensteuergesetz untypisch, dass die Besteuerung des einen davon abhängig ist, wie der andere sich verhält.

Darüber hinaus knüpft das Gesetz jedoch noch daran an, dass es sich zwischen Schuldner und Gläubiger um einander nahestehende Personen handeln muss. Dies führt zu einem weiteren Problem in der Praxis: Der Begriff der nahestehenden Personen ist nämlich gesetzlich nirgends definiert. Lediglich in der seinerzeit veröffentlichten Begründung des Gesetzesentwurfes in der Bundestagsdrucksache war zu lesen, dass mit „unter einander nahestehenden Personen“ ein Näheverhältnis gemeint ist, bei dem der Schuldner auf den Gläubiger oder umgekehrt der Gläubiger auf den Schuldner einen beherrschenden Einfluss ausüben kann oder wenn einer von ihnen ein eigenes wirtschaftliches Interesse an der Erzielung der Einkünfte des anderen hat. Mehr Definition gibt es dazu jedoch nicht.

Da dies alles in allem recht dürftig ist, regte sich sowohl in der Literatur als auch in der Rechtsprechung erheblicher Widerstand gegen die Vorschrift. Wir berichteten bereits in früheren Mandantenbriefen über anhängige Verfahren in diesem Zusammenhang. Ganz aktuell können wir eine erfreuliche Mitteilung machen: Einige Verfahren sind abgeurteilt – und zwar im Sinne der Steuerpflichtigen. Mit mehreren Entscheidungen vom 29.04.2014 entschied der VIII. Senat des Bundesfinanzhofs, dass die Anwendung des gesonderten Steuertarifs für Einkünfte aus Kapitalvermögen in Form des Abgeltungssteuersatzes von 25 % nicht schon deshalb ausgeschlossen ist, weil Gläubiger und Schuldner der Kapitalerträge Angehörige oder einander nahestehende Personen sind. Damit widerspricht der Bundesfinanzhof klar dem Gesetzeswortlaut unter der Fundstelle des § 32d Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe a des Einkommensteuergesetzes (EStG).

Zu den Verfahren im Einzelnen ist zu sagen, dass unter dem Aktenzeichen VIII R 9/13 ein Fall abgeurteilt wurde, in dem ein Ehepaar seinem Sohn und seinen Enkeln ein Darlehen gewährte.

Unter dem Aktenzeichen VIII R 44/13 ging es sogar um einen Fall in dem der Ehemann seinen Kindern und seiner Ehefrau ein verzinsliches Darlehen zur Anschaffung eines Vermietungsobjektes hingab. Dieser Fall ist besonders von Bedeutung, da im Hinblick auf die Eheleute ein deutlicher Steuervorteil entsteht, wenn der persönliche Steuersatz der Ehegatten jenseits des Abgeltungssteuersatzes von 25 % liegt. In diesem Fall kann nämlich dann die Ehefrau die Schuldzinsen für das Vermietungsobjekt zum persönlichen Steuersatz oberhalb des Abgeltungssteuersatzes steuermindernd ansetzen, während der Ehegatte die Zinseinnahmen nur mit 25 % Abgeltungssteuer zu besteuern hat. Die Differenz ist quasi ein Reingewinn für die Eheleute, der direkt aus der gemeinsamen Einkommensteuererklärung hervorgeht.

Weiterhin entschied der Bundesfinanzhof unter dem Aktenzeichen VIII R 35/13 auch noch über einen Fall, in dem eine Schwester ihrem Bruder einen Kaufpreis für Gesellschaftsanteile verzinslich stundet.

In all diesen Fällen kam der Bundesfinanzhof zu dem Schluss, dass der Gläubiger sehr wohl seine Einnahmen aus Kapitalvermögen mit dem Abgeltungssteuersatz besteuern kann.

In all diesen Fällen führte dies zu einem deutlichen Steuervorteil, weil der persönliche Steuersatz der Gläubiger oberhalb des Abgeltungssteuersatzes lag.

In einer weiteren Entscheidung ging der Bundesfinanzhof sogar noch einen Schritt weiter, da es dabei um ein Darlehen zwischen der GmbH und einem ihrer Anteilseigner bzw. eine dem Anteilseigner nahestehende Person ging. Auch in diesem Fall lautete am 14.05.2014 unter dem Aktenzeichen VIII R 31/11 das Urteil: Der gesonderten Steuertarif für Einkünfte aus Kapitalvermögen in Form der Abgeltungssteuer ist bei einer Darlehensgewährung an eine GmbH nicht schon deshalb ausgeschlossen, weil der Gläubiger der Kapitalerträge ein Angehöriger des zu mehr als 10 % an der Schuldnerin beteiligten Anteilseigners ist.

Im Sinne dieses Urteils ist zu erwarten, dass auch die Abgeltungssteuer angewendet werden kann, wenn der Anteilseigner selber seiner GmbH ein entsprechendes Darlehen gibt. Schließlich sind keine Umstände zu erkennen, warum in solchen Fällen ein anderes Ergebnis gelten sollte.

Alles in allem ist klar und deutlich herauszuheben, dass der Bundesfinanzhof ausdrücklich erwähnt hat, dass die Abgeltungssteuer auch dann greift, wenn aufgrund des Steuersatzgefälles bei dem Gläubiger und dem Schuldner der Kapitalerträge ein so genannter Gesamtbelastungsvorteil entsteht. Soll heißen: Selbst wenn in Betrachtung des Familienverbundes unter dem Strich ein deutlicher Vorteil entsteht, darf die Abgeltungssteuer beim Gläubiger angewendet werden. Dies begründet der Bundesfinanzhof damit, dass bei Ehe und Familie im Hinblick auf Einkünfteermittlung keine Gemeinschaft begründet wird. Insbesondere ist dies auch bei Eheleuten der Fall, denn auch bei einer Zusammenveranlagung werden die Einkünfte noch getrennt ermittelt.

Insgesamt kommt der Bundesfinanzhof zu dem Schluss, dass die gesetzliche Regelung nach dem Willen des Gesetzgebers einschränkend auszulegen ist, so dass ein Näheverhältnis nur dann vorliegt, wenn auf eine der Vertragsparteien ein beherrschender oder außerhalb der Geschäftsbeziehung liegender Einfluss ausgeübt werden kann oder ein eigenes wirtschaftliches Interesse an der Erzielung der Einkünfte des anderen besteht. In diesem Zusammenhang hat sich der Bundesfinanzhof sehr an der Begründung des Gesetzesentwurfes orientiert. Folglich gilt: Ein lediglich aus der Familienangehörigkeit abgeleitetes persönliches Interesse ist nicht ausreichend, um ein im Gesetz gefordertes Näheverhältnis zu begründen und die Abgeltungssteuer nicht zum Zug kommen zu lassen.

Exkurs:

Es bleibt abzuwarten, wie die Finanzverwaltung mit diesen Entscheidungen umgeht. Über Neuigkeiten werden wir unmittelbar berichten. Insbesondere weil zu befürchten ist, dass am Ende der Geschichte eine Änderung des Gesetzes stehen wird.


Tipp:

Bis dahin gilt jedoch: In der Praxis ist zu prüfen, ob die vorgenannten Urteile des Bundesfinanzhofs nicht zur Steuergestaltung genutzt werden können. Insbesondere unter Ehegatten können so deutliche Steuervorteile erzielt werden, wie die obige Schilderung bereits zeigt.


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2. Für alle Steuerpflichtigen: Edward Snowden lässt grüßen – Zur Datensicherheit bei der elektronischen Steuererklärung

Seit den Enthüllungen durch den Whistleblower Edward Snowden ist vielen erst klar geworden, wie es um die Datensicherheit insbesondere in der elektronischen Welt steht. Die Antwort: Sehr schlecht!

Auch wenn vielerorts die Probleme rund um die elektronische Datensicherheit nicht beachtet werden, ziehen sie derzeit auch im Steuerrecht ein. Gemeint ist die elektronische Steuererklärung via Elster-Software. Ein IT-Experte klagt derzeit gegen den ihm obliegenden Zwang, seine Steuererklärung via Elster-Software elektronisch beim Finanzamt einreichen zu müssen. Auch wenn aller Wahrscheinlichkeit nach sein Klagebegehren scheitern wird, sollte man sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Dies gilt nicht zuletzt für die Finanzverwaltung.

In der Klagebegründung führte der IT-Experte aus, dass die Speicherung einer Downloaddatei der Elster-Software nichts anderes ist, als die Speicherung von Daten in binärer Form. Da die Daten nicht eingesehen werden können, stellt dies ein erhebliches Datenschutzrisiko dar, welches insbesondere für den klagenden IT-Experten von noch höherer Bedeutung ist. So verlangt der Computerexperte, dass die Elster-Software im Quellcode zur Verfügung gestellt werden muss, damit die Software insoweit überprüft werden kann und eventuelle Sicherheitsrisiken ausgeschlossen werden können. Nur auf diese Weise sei es möglich, genau zu erkennen, was die Elster-Software konkret macht. Anderenfalls sieht sich der Computerexperte wegen Sicherheitsbedenken nicht in der Lage, die Software zu installieren.

Zudem wird durch die Anmeldung ein SSL-Zertifikat auf dem jeweiligen Rechner installiert, worin der Experte eine weitere Manipulationsgefahr seiner persönlichen Computerdaten sieht. Neben diesen Datensicherheitsgründen hat der IT Spezialist auch noch Bedenken hinsichtlich der Rechtsfolgen beim Abschluss des Software-Nutzungsvertrages für die Elster-Software. Insgesamt werden also mehrere Ansatzpunkte des Klägers vorgebracht.

Wie nicht anders zu erwarten, scheiterte der Computerexperte mit seiner Klage vor dem Finanzgericht Bremen. Die Richter teilten die Bedenken des Computerexperten nicht (Aktenzeichen: 2 K 12/14). Anders ausgedrückt könnte man sagen: Die Richter gehen mit den Sicherheitsbedenken das Klägers genauso sorglos um, wie zahlreiche Teile der Bevölkerung mit den Enthüllungen Edward Snowdens. So führen die erstinstanzlichen Richter unter anderem aus, dass es eine absolute Datensicherheit niemals geben werde, da sensible Kundendaten auch bei einem Büroeinbruch gestohlen werden können. Ob dies wirklich ein schlüssiges Argument ist, scheint jedoch eher fraglich.

Dennoch: Revision ließ das Finanzgericht Bremen nicht zu. Trotzdem ließ sich der Computerexperte nicht abschrecken und zog mittels Nichtzulassungsbeschwerde vor den Bundesfinanzhof nach München. Dort ist die Streitfrage nun unter dem Aktenzeichen XI R 79/14 anhängig.

Es bleibt abzuwarten, was die obersten Finanzrichter des Bundesfinanzhofs zu der Problematik sagen. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden auch sie die Sicherheitsbedenken des Computerexperten als nachrangig einstufen. Wenn dem so ist, wäre es jedoch wünschenswert, dass sich auch noch das Bundesverfassungsgericht mit der Datensicherheitsproblematik bei Elster-Computerprogrammen beschäftigt.

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3. Für alle Steuerpflichtigen: Steuerliche Berücksichtigung des Selbstbehalts bei der Krankenversicherung

Zahlreiche Krankenversicherungsbeiträge sehen mittlerweile einen so genannten Selbstbehalt vor. Krankheitskosten werden also zunächst nur erstattet, wenn dieser Selbstbehalt überschritten wurde. In Höhe des Selbstbehaltes bleibt der Versicherte auf den Kosten sitzen. Daher stellt sich die Frage, ob diese Aufwendungen steuerlich in irgendeiner Weise berücksichtigt werden können.

Beiträge zur Krankenversicherung gehören grundsätzlich zu den Sonderausgaben. Schon mit Urteil vom 15.08.2013 (Az: 15 K 1858/12) hat jedoch das Finanzgericht Köln entschieden, dass Selbstbehaltsbeträge, mit denen sich ein Versicherter geringere Beiträge zu seiner Krankenversicherung erkauft, nicht als Sonderausgaben abziehbar sind, weil es sich dabei nicht um Beiträge an das Versicherungsunternehmen handelt und diese wirtschaftliche Belastungen auch nicht der Erlangung eines Versicherungsschutzes dienen.

Auch wenn insoweit die Revision beim Bundesfinanzhof in München anhängig ist (Aktenzeichen: X R 43/14), ist doch eher fraglich ob ein Sonderausgabenabzug infrage kommt. Schließlich stellt der Selbstbehalt in der Tat keine Beiträge an das Versicherungsunternehmen dar, und nur solche sind entsprechend der Gesetzeslage als Sonderausgabe abziehbar.

Konsequenterweise richtig eingeordnet ist der Selbstbehalt eher bei den außergewöhnlichen Belastungen. Immerhin liegen schließlich Krankheitskosten vor, die grundsätzlich im Bereich der außergewöhnlichen Belastungen allgemeiner Art steuermindernd zum Einsatz kommen können. Leider geht der so genannte Selbstbehalt jedoch bei den außergewöhnlichen Belastungen regelmäßig ins Leere. Der Grund: Der Abzug als außergewöhnliche Belastung setzt voraus, dass die so genannte zumutbare Belastung überstiegen wird. Dies dürfte bei einem Selbstbehalt alleine regelmäßig nicht der Fall sein. Allenfalls wenn noch weitere außergewöhnliche Belastungen gegeben sind, könnte sich daher der Selbstbehalt tatsächlich noch steuermindernd auswirken, weil die zumutbare Belastung bereits durch die anderen außergewöhnlichen Belastungen überschritten ist. In der Vielzahl der Fälle wird jedoch der Selbstbehalt in der zumutbaren Belastung untergehen, so dass zwar dem Grunde nach eine Steuererleichterung gegeben ist, welche sich jedoch der Höhe nach nicht auswirkt.

Interessanter könnte daher die zweite Streitfrage unter der oben bereits genannten Anhängigkeit beim Bundesfinanzhof sein. Hier muss nämlich das oberste Finanzgericht klären, ob es von Verfassungswegen geboten ist, einen Selbstbehalt bei Krankenversicherungsbeiträgen ohne Kürzung um eine zumutbare Belastung zum Abzug als außergewöhnliche Belastung zuzulassen. Wäre dies der Fall, würde sich ein Selbstbehalt bereits ab dem ersten Euro steuermindernd auswirken. Das Urteil des Bundesfinanzhofs bleibt daher mit Spannung abzuwarten.

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4. Für Vermieter: Strafverteidigungskosten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung

Das Thema rund um die steuerliche Absetzbarkeit von Prozesskosten im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen besonderer Art ist in aller Munde. Darum geht es hier allerdings ausnahmsweise nicht! Vielmehr geht es um den steuermindernden Ansatz von Prozesskosten im Zusammenhang mit einer Einkunftsart. In einem aktuellen Fall vor dem Finanzgericht Niedersachsen mussten sich die dortigen Richter mit der Frage auseinandersetzen, ob Strafverteidigungskosten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung steuermindernd absetzbar sind.

Was sich zunächst sehr abstrus anhört, hat jedoch einen ernsten Hintergrund. Der klagende Steuerpflichtige erzielte unter anderem Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von mehreren Objekten. In diesem Zusammenhang wurde gegen ihn ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil angenommen wurde, dass er bereits seit mehreren Jahren mit einer Mieterin in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft lebt und das Mietverhältnis nur vorgetäuscht wurde, damit die entsprechenden Immobilienaufwendungen als Werbungskosten im Rahmen der Anlage V abgesetzt werden können.

Dem Kläger wurde also vorgeworfen, dass er eines der vermeintlichen Vermietungsobjekte mit seiner Freundin selber bewohnt und ein Mietverhältnis nur zum Schein abgeschlossen worden ist.

Tatsächlich konnte ein solches Scheinmietverhältnis jedoch nicht untermauert werden, weshalb im Weiteren das Ermittlungsverfahren wieder eingestellt wurde. Alles in allem sind dem Steuerpflichtigen in diesem Zusammenhang jedoch erhebliche Kosten für seine Strafverteidigung entstanden. Da ein Abzug dieser Strafverteidigungskosten im Bereich der außergewöhnlichen Belastung nach neuester Gesetzeslage nicht mehr in Betracht kommt, stellt sich die Frage, ob die Aufwendungen nicht im Zusammenhang mit den Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden können. Wie nicht anders zu erwarten, lehnte das Finanzamt diese Steuerminderung jedoch ab, weil der Fiskus keinen Zusammenhang zwischen den Strafverteidigungskosten und den Mieteinkünften erkennen konnte oder wollte.

Mit Urteil vom 14.05.2014 ließ jedoch das Niedersächsische Finanzgericht unter dem Aktenzeichen 9 K 09/13 den Werbungskostenabzug erfreulicherweise zu. Auch die erstinstanzlichen Richter führten aus, dass es für den Werbungskostenabzug darauf ankommt, dass die Aufwendungen eindeutig der steuerbaren Sphäre zuzuordnen sein müssen und im Zusammenhang mit den Vermietungseinnahmen stehen. Diesen notwendigerweise erforderlichen Veranlassungszusammenhang sahen die Richter im Gegensatz zum Finanzamt jedoch als gegeben, da dem Kläger ohne seine Vermietungstätigkeit niemals eine Steuerhinterziehung durch Vorspiegelung eines Mietverhältnisses hätte vorgeworfen werden können. Da darüber hinaus auch noch hinzukommt, dass die strafrechtlichen Ermittlungen im Sande verliefen, weil dem Kläger eine entsprechende Steuerhinterziehung nicht nachgewiesen werden konnte, muss er als unschuldig betrachtet werden. Nicht zuletzt weil auch das Finanzamt das streitige Mietverhältnis im Endeffekt anerkannt hat, spricht nichts dagegen, dass die Strafverteidigungskosten im Rahmen der Werbungskosten bei Vermietung und Verpachtung steuermindernd angesetzt werden.

Exkurs:

Das erstinstanzliche Niedersächsische Finanzgericht hat die Revision zum Bundesfinanzhof ausdrücklich nicht zugelassen. Da bisher von einer Nichtzulassungsbeschwerde nichts bekannt ist, kann man davon ausgehen, dass das Urteil in seine Rechtskraft erwächst. Aus unserer Sicht eine richtige Entscheidung, die zeigt, dass der zur steuermindernden Berücksichtigung von Aufwendungen notwendige Veranlassungszusammenhang mit Einkünften nicht vorschnell verneint werden sollte.


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5. Für Reisende: Kosten für einen Reisepass als Werbungskosten absetzbar

Steuerpflichtige, die aus beruflichen Gründen häufig im Ausland, konkret im vorliegenden Fall im außereuropäischen Ausland, unterwegs sind, benötigen dafür regelmäßig einen Reisepass. Fraglich ist nun, ob die Kosten für einen solchen Reisepass, der immerhin auch nach einer bestimmten Zeit seine Gültigkeit verliert, steuermindernd als Werbungskosten oder im Falle von Selbstständigen als Betriebsausgabe abgezogen werden kann. In diesem Zusammenhang können wir eine erfreuliche Entscheidung des Saarländischen Finanzgerichts vom 22.01.2014 präsentieren.

Unter dem Aktenzeichen 1 K 1441/12 entschieden die saarländischen Richter, dass Kosten für einen Reisepass und die für seine Ausstellung benötigten Passbilder als Werbungskosten abzugsfähig sind, wenn zur Überzeugung des Gerichts feststeht, dass der Steuerpflichtige, der daneben im Besitz eines Personalausweises ist, den Reisepass ausschließlich zur Durchführung von Dienstreisen benötigt und benutzt hat.

Konkret muss das Gericht also Gewissheit haben, dass ein Personalausweis vorliegt und insoweit der geforderte Reisepass nicht nur als Ersatz für einen Personalausweis dient. Zudem muss eine berufliche Reise anstehen, für die zwingend einen Reisepass benötigt wird. Sind diese Voraussetzung jedoch gegeben, kann der Reisepass auch dann steuermindernd angesetzt werden, wenn mit ihm irgendwann einmal in der Zukunft auch private Reisen angetreten werden oder zumindest angetreten werden können. Hierzu wortwörtlich das erstinstanzliche Finanzgericht des Saarlandes: „Allein die Möglichkeit für den Kläger, in der Zukunft mit dem Reisepass auch private Reisen zu unternehmen, vermag an der steuerlichen Beurteilung im jetzigen Zeitpunkt nichts zu ändern, sofern hierfür – wie vorliegend – kein konkreter Anhaltspunkt besteht. Denn eine solche Prognose wäre ins Blaue hinein getroffen und in keiner Weise belegt. Ungeachtet dessen verliert auch der Reisepass nach einer bestimmten Zeit seine Gültigkeit.“

Gerade weil der Reisepass, im Gegensatz zum Führerschein, nach einer bestimmten Zeit seine Gültigkeit verliert, ist der vorliegenden Fall nicht vergleichbar mit Aufwendungen für den Erwerb eines Führerscheins, bei dem eine in aller Regel wohl überwiegend private Veranlassung nach der Lebenserfahrung anzunehmen ist.

Exkurs:

Vergleichbar mit den Kosten für einen Reisepass dürften jedoch die Kosten für einen internationalen Führerschein sein, wenn dieser aus Anlass einer beruflichen Reise beantragt wird. Im Gegensatz zum normalen Führerschein verliert nämlich auch der internationale Führerschein nach einer bestimmten Frist seine Gültigkeit.


Tipp:

Wer daher aus Anlass einer beruflichen Reise einen Reisepass beantragt, sollte alle damit zusammenhängenden Kosten dokumentieren und im Falle der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit als Werbungskosten zum Ansatz bringen oder bei selbstständigen Einkünften als Betriebsausgabe abziehen. Damit im Zusammenhang stehende Kosten dürften im Übrigen nicht nur die Gebühren für den Reisepass und entsprechende Passbilder sein, sondern grundsätzlich auch die Fahrten zum Fotografen und zur Meldebehörde umfassen.


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6. Für Arbeitnehmer: Werbungskostenabzug für die Kosten einer Falschbetankung

Bereits im Mandantenbrief für August 2013 berichteten wir über dieses Thema. Seinerzeit hatten wir die positive Entscheidung des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 24.04.2013 unter dem Aktenzeichen 9 K 218/12 detailliert vorgestellt. Das erstinstanzliche Gericht entschied darin, dass Reparaturkosten, die durch eine Falschbetankung und einen daraus resultierenden Motorschaden auf dem Weg vom Wohnort zur Arbeitsstelle verursacht worden sind, dem regulären Werbungskostenabzug bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit unterliegen. Eine Steuerminderung ist insoweit also durchaus möglich.

Ausdrücklich stellten die erstinstanzlichen Richter entgegen der Auffassung des Finanzamtes klar, dass solche Kosten, die ihrer Natur nach außergewöhnlich sind und sich einer Pauschalierung entziehen, nicht durch den Ansatz der Entfernungspauschale abgegolten werden können. Vereinfacht gesagt: Die erstinstanzlichen Richter wollten also sowohl die Entfernungspauschale als auch die Kosten der Falschbetankung als außergewöhnliche Kosten zum Werbungskostenabzug zugelassen, während der Fiskus natürlich nur den Abzug der Entfernungspauschale erlauben wollte.

Mittlerweile ist die höchstrichterliche Entscheidung des Bundesfinanzhofs aus München zu diesem Streitfall ergangen. Mit Urteil vom 20.03.2014 (Az: VI R 29/13) entschied dieser, dass die Reparaturaufwendungen infolge der Falschbetankung eines Pkws auf der Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nicht zusätzlich als Werbungskosten abgezogen werden können.

Damit entscheiden die obersten Finanzrichter im Sinne des Fiskus und entgegen der positiven erstinstanzlichen Meinung des Niedersächsischen Finanzgerichts. Zur Begründung führte der Bundesfinanzhof an: In den Gesetzesmaterialien zur Entfernungspauschale hat der Gesetzgeber den damit verbundenen Steuervereinfachungsgedanken klar verankert. Demnach sollen mit der Entfernungspauschale sämtliche Aufwendungen abgegolten werden. In diesem Zusammenhang ist jedoch zu erwähnen, dass hier auch ein gewisser Widerspruch besteht. Denn der Bundestagsfinanzausschuss vertritt die Meinung, dass für spezielle Aufwendungen im Bezug auf Unfallschäden sehr wohl ein zusätzlicher Werbungskostenabzug infrage kommt. In diesem Bereich möchte jedoch der Bundesfinanzhof die Reparaturaufwendungen für eine Falschbetankung nicht einordnen, so dass er diese Aufwendungen nicht als Werbungskosten neben der Entfernungspauschale zum steuermindernden Abzug zulässt. Im Ergebnis nicht ganz schlüssig, aber das Urteil ist in der Welt.

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7. Für Unternehmer: Investitionsabzugsbetrag zur Minderung des Betriebsprüfungsergebnisses

Unternehmer können bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einer geplanten Investition bereits vor Realisierung der Investition steuermindernd als Betriebsausgabe ansetzen. Der Grund: Die so erreichte Steuerersparnis soll schließlich mit zur Finanzierung der eigentlichen Investitionen beitragen. Eine der Voraussetzungen, damit ein Investitionsabzugsbetrag auch tatsächlich gebildet werden darf, ist, dass im Abzugsjahr auch wirklich eine entsprechende Investitionsabsicht gegeben ist.

Bereits im letzten Jahr musste das Finanzgericht Düsseldorf über einen Fall entscheiden, in dem ein Unternehmer den Investitionsabzugsbetrag erst nach Bekanntgabe einer Gewinnererhöhung aufgrund einer Betriebsprüfung vornehmen wollte. Das Finanzamt wollte diesen Investitionsabzugsbetrag jedoch nicht zulassen, weil es insoweit argumentierte, dass im Abzugsjahr (also im Betriebsprüfungszeitraum) keine entsprechende Investitionsabsicht vorgelegen hätte.

Dem widersprach jedoch das Finanzgericht Düsseldorf in seiner Entscheidung vom 17.07.2013 unter dem Aktenzeichen 15 K 4719/12 E. Darin stellen die erstinstanzlichen Richter klar, dass der Investitionsabzugsbetrag bis zum Eintritt der Bestandskraft der Steuerfestsetzung geltend gemacht werden kann.

Dies bedeutet konkret: Es ist also auch in späteren Jahren der Ansatz eines Investitionsabzugsbetrags möglich. Klar und deutlich stellten die Richter heraus, dass auch wenn der Investitionsabzugsbetrag erst nach der Ankündigung einer Gewinnerhöhung als Ergebnis einer Betriebsprüfung geltend gemacht wird, dies nicht gegen das Vorliegen der Investitionsabsicht im Abzugsjahr spricht. Eine entsprechende Investitionsabsicht kann auch schon im Abzugsjahr vorhanden gewesen sein.

Wie bekannt geworden ist, ist die Streitfrage jedoch seit Sommer 2014 beim Bundesfinanzhof als anhängig gemeldet. Unter dem Aktenzeichen X R 15/14 müssen folglich die obersten Finanzrichter der Republik nun in zweiter Instanz klären, ob die nachträgliche Geltendmachung eines Investitionsabzugsbetrages auch möglich ist, wenn diese lediglich im Hinblick auf die Gewinnererhöhung durch eine Betriebsprüfung erfolgt. Konkret gilt es hier zu klären, ob und gegebenenfalls wie die erforderliche Investitionsabsicht hinreichend dargelegt werden kann.

Tipp:

Auch wenn man auf hoher See und vor Gericht in Gottes Hand ist, so spricht ziemlich viel dafür, dass der Bundesfinanzhof hier im Sinne der Unternehmer entscheidet. Wer daher einen Investitionsabzugsbetrag zur Kompensation eines Mehrergebnisses aus einer Betriebsprüfung nutzen möchte, sollte sich auf das erstinstanzliche Urteil aus Düsseldorf sowie das anhängige Verfahren vor dem Bundesfinanzhof in München berufen. Wer zusätzlich noch durch Belege wie Finanzierungsanfragen oder verbindliche Bestellungen im Abzugsjahr die Investitionsabsicht konkret darlegen kann, wird dem Finanzamt gänzlich den Wind aus den Segeln nehmen.


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8. Für (ehemalige) Vermieter: Abzug der Vorfälligkeitsentschädigung als Werbungskosten

In wieweit Schuldzinsen aus dem Darlehen, mit welchem die Anschaffung einer Immobilie finanziert wurde, auch nach dem Verkauf der Immobilie steuermindernd als Werbungskosten zum Abzug zugelassen sind, ist mittlerweile höchstrichterlich geklärt. Hier gilt im Grundsatz: Soweit der Verkaufserlös nicht zur Tilgung des Anschaffungsdarlehens ausgereicht hat, können auch noch nach der Veräußerung der Immobilie die weiter an das Kreditinstitut zu entrichtenden Schuldzinsen als nachträgliche Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung steuermindernd angesetzt werden.

Dem gegenüber hat der Bundesfinanzhof in seiner Entscheidung vom 11.02.2014 unter dem Aktenzeichen IX R 42/13 entschieden: Wenn ein Steuerpflichtiger seine Darlehensschuld vorzeitig ablöst, um sein bisher vermietetes Objekt lastenfrei übereignen zu können, kann er die dafür an den Darlehensgeber zu entrichtende Vorfälligkeitsentschädigung nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zum Abzug bringen.

Hintergrund der Entscheidung war, dass im vorliegenden Fall ein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen der Vorfälligkeitsentschädigung und den Einkünften fehlt. Mit Urteil vom 15.01.2004 hat der Bundesfinanzhof nämlich unter dem Aktenzeichen IX R 34/01 sehr wohl entschieden, dass Vorfälligkeitsentschädigungen auch als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zum Ansatz gebracht werden können. Ein grundsätzliches Verbot, eine Vorfälligkeitsentscheidung als nachträgliche Werbungskosten zum Abzug zu bringen, ist folglich nicht aus der aktuellen Rechtsprechung herzuleiten.

Im aktuellen Fall lag der Sachverhalt dergestalt anders, dass der Vermieter verpflichtet war, die Immobilie lastenfrei zu übertragen. Weil insoweit der frühere Vermieter und der Darlehensschuldner verpflichtet war das Darlehen vorzeitig abzulösen und somit die Vorfälligkeitsentschädigung zahlen musste, besteht der notwendige wirtschaftliche Zusammenhang gerade nicht zwischen der vorherigen Vermietung und Verpachtung der Immobilie, sondern vielmehr steht die Vorfälligkeitsentschädigung in einem direkten Zusammenhang mit der Veräußerung der Immobilie. Insoweit ist der Abzug einer Vorfälligkeitsentschädigung in ähnlich gelagerten Fällen mangels eines Veranlassungszusammenhangs mit den Vermietungseinkünften nicht möglich.

Exkurs:

Wie schon eingangs gesagt, ist die zuvor zitierte negative Entscheidung des Bundesfinanzhofs im Zusammenhang mit der Vorfälligkeitsentschädigung jedoch deutlich von seiner positiven Entscheidung zum nachträglichen Schuldzinsenabzug abzugrenzen. Insoweit hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 08.04.2014 unter dem Aktenzeichen IX R 45/13 entschieden, dass Schuldzinsen, die auf Verbindlichkeiten entfallen, welche der Finanzierung von Anschaffungskosten eines zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung genutzten Grundstücks dienten, auch nach einer nicht steuerbaren Veräußerung der Immobilien grundsätzlich weiter als (nachträgliche) Werbungskosten abgezogen werden können. Einzige Voraussetzung dabei: Der nachträgliche Schuldzinsenabzug kommt nur in Betracht, wenn und soweit die Verbindlichkeiten durch den Veräußerungserlös nicht getilgt werden können.


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Hinweis: Die in diesem Mandantenbrief enthaltenen Beiträge sind nach bestem Wissen und Kenntnisstand verfasst worden. Sie dienen nur der allgemeinen Information und ersetzen keine qualifizierte Beratung in konkreten Fällen. Eine Haftung für den Inhalt dieses Informationsschreibens kann daher nicht übernommen werden.


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